PRESSEMITTEILUNGEN

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AUSSTELLUNG „BLÜTEZEIT“ | VALENTINA VAGANOVA & ANDREJ VAGANOV 

PRESSEMITTEILUNG | 20.01.2011

Lena Heel, Kunsthistorikerin M.A., Kunsthalle Göppingen

Andrej Vaganov und Valentina Vaganova, zwei Künstler mit Wurzeln in Novosibirsk werden vom 30.01.2011 bis 30.03.2011 unter dem Titel „BLÜTEZEIT“ im Rathaus Süßen Malerei, Zeichnungen, Scherenschnitte, Holz & Linolschnitte und kleine Plastiken ausstellen. Ebenso vielfältig wie die Techniken ist auch das Oeuvre der beiden Künstler. Der Betrachter wird entführt in üppige Gärten, barocke Landschaften und Blumenmeere. Eine überbordende blühende und sprießende Welt erwartet den Besucher. Das Thema Natur und Garten, „bietet die Möglichkeit einer breiten Reihe der Darstellungen von Gedanken in verschiedenen Formen, Farben, Räumen“, so die beiden Künstler. Erinnerungen an Watteau bis Burne-Jones kommen auf. Daneben ist eine ganze Reihe an filigranen und äußerst detailverliebten Holz-, Linol- und Scherenschnitte zu sehen, die im alten Russland als feine Kunst der gebildeten Schicht salonfähig waren. Zarte Schmetterlinge, florale Ornamente, die an die Kunst des Jugendstils erinnern und verschiedene Blüten- und Blattformen geben sich ein Stelldichein. Zur Vernissage am 30. Januar 2011 um 11.00 Uhr im Rathaus Süßen wird herzlich eingeladen.

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    AUSSTELLUNG „BLÜTEZEIT“ | VALENTINA VAGANOVA & ANDREJ VAGANOV

    Rathaus Süßen | vom 30. Januar bis 30. März 2011

    Autor: Lena Heel, Kunsthistorikerin M.A. | Kunsthalle Göppingen

    „BLÜTEZEIT“ - unter diesem Titel läuft die aktuelle Ausstellung und dieser Titel ist Programm. Die Blüte als der Teile einer Pflanze, der besonders auffällt, den Betrachter durch seine Farbe, seinen Duft oder seine Zartheit verzückt, variierend in allen Formen bezaubert. Später dann die Frucht als üppige, manchmal seltsame, eigenartige, phantastische Form. In der Intensität der detailgenauen Betrachtung entlockt der Beobachter der Blüte Blütenblätter, Blütenknospen und viele surrealistisch anmutende Einzelteilchen. Das Thema Blüte und Blütezeit ist eines der ganz großen der Ausstellung.

     

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    Blütezeit bezieht sich dabei auf die Zeit des Blühens, die Zeit, in der etwas den Höhepunkt seiner Entwicklung erreicht hat. Valentina Vaganova und Andrej Vaganov geht es darum, das Spezifische einer Jahreszeit, einer Pflanze oder einer Person darzustellen, das Besondere und die Aura einzufangen. Dies geschieht in einem wahren Reigen an Techniken: Malerei, Scherenschnitte, Holzschnitte, Linolschnitte, kleine Plastiken. Spannend werden sie oft miteinander konfrontiert, verschmelzen symbiotisch zu Einheiten oder werden spannungsreich gegeneinandergesetzt. Dem Scherenschnitt kommt dabei eine besondere Rolle zu. Filigran und mit äußerster Liebe zum Detail gearbeitet, verwischt er die Grenze zwischen Wirklichkeit und Künstlichkeit, ermöglicht künstlerische Darstellung von feinen Abbildungen bis zu den großformatigen flächendeckenden floralen Motiven und Elementen. Im Rathaus Süßen spannt sich ein 9 Meter langes Banner von der Decke zum Boden, geschmückt mit überdimensionalen floralen Motiven und Barockornamenten. Einmal mehr wird deutlich, dass Valentina Vaganova und Andrej Vaganov Erfahrung darin haben, Orte szenografisch in Szene zu setzen. Räume werden konzeptionell um- und ausgestaltet, in phantasievolle an Gärten erinnernde Szenarien verwandelt. Üppige Gärten, phantastische Fabel- und Gartentiere sind stetige Motive des Künstlerpaares. Zumeist erinnern sie an verführerische barocke Feste oder kokette Gartenanlagen des Rokokos. Auseinandersetzungen mit den Malern Watteau oder Burne-Jones sind erkennbar. Watteau hatte mit seinen „fettes galantes“ eine neue Bildgattung geschaffen. Das höfische Fest erinnert an die Zeit des Absolutismus, in der es auf anschauliche Weise Strukturen eines politischen Systems zeigte. Im Mittelpunkt stand der Herrscher in seiner Grandeur. Vaganova und Vaganov verlegen die Szenerie in heimatliche Gefilde. Die Arbeiten von Valentina Vaganova und Andrej Vaganov haben zumeist realistische Formen, sind inhaltlich aber nicht ganz eindeutig und variieren plastisch in Abhängigkeit vom Inhalt. Neben den Bezügen zum üppigen Barock und Rokoko findet man grafische, fast plakative Werke, Bezüge zum Jugendstil und Art Déco, mythologische Bezüge und Einflüsse mehrere Stile. „BLÜTEZEIT“ ist noch bis zum 30. März im Rathaus Süßen zu sehen.

    Die Ausstellung „BLÜTEZEIT“ wurde von der Stadt Süßen und dem Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Süßen e.V. organisiert.

    Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag 8-12 Uhr und 14-16 Uhr, Mittwoch 14-18 Uhr und Freitag 8-13 Uhr.

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    PRESSEMITTEILUNG-2

    ZWISCHEN ROKOKO UND JUGENDSTIL

    NWZ | GÖPPINGEN
    Autor: HANS STEINHERR | 18.02.2011

    Süßen.  "BLÜTEZEIT" nennen Andrej Vaganov und Valentina Vaganova ihre Ausstellung im Rathaus Süßen. Ihre Arbeiten - von der Malerei bis hin zum Scherenschnitt - sind eine Hommage an Rokoko und Jugendstil.

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    Als betrete man einen Garten. Wer derzeit das Rathaus in Süßen besucht, wird sogleich umgarnt von Blüten und Blumen. Zarte Schmetterlinge aus Papier flattern in Schaukästen umher, überall sprießt und gedeiht es. Gleich drei beeindruckend schöne Iris-Stauden entblättern ihre Pracht, im Treppenhaus ranken zwei übergroße, knapp neun Meter lange Scherenschnitte. Ein Blickfang, der vom Dach- hinunter bis ins Erdgeschoss wuchert. Goldfarben auf der einen, samtrot auf der anderen Seite. Valentina Vaganova und ihr Mann Andrej Vaganov - zwei russische Künstler aus Nowosibirsk, die seit bald fünf Jahren in Süßen zu Hause sind - haben das Innere des Rathauses in ein Stück vom Garten Eden verwandelt, in "Eine Hommage an die Schönheit der Natur". "Blütezeit" heißt Valentina Vaganovas Ausstellung, wobei sie durchaus auch Bezug nehme auf den Werdegang des menschlichen Lebens, erklärt die Malerin, Zeichnerin und Designerin. Die detailverliebten und realistischen Darstellungen in den Zeichnungen und Bildern, in den Scheren-, Linol- und Holzschnitten sind geradezu Blendwerk, das den Betrachter in Bann zieht. Die paradiesisch heilen Landschaften sind aus der Welt des Rokokos entlehnt, die Stilistik lässt eine Vorliebe für Jugendstil und Art Déco erkennen. Erst auf den zweiten Blick erkennt man den Greifvogel, der sich in Ornamenten verliert. In den Scherenschnitten und im Hintergrund der Bilder von Valentina Vaganova tauchen oft dieselben Motive und Muster auf. Vogel- und Flamingoblume und Efeu - stets verschlungen zum endlos dekorativen Netzwerk. Auch Andrej Vaganov greift gelegentlich in gezeichneten Scherenschnitten und eisernen Parktüren darauf zurück.

     Oben unterm Rathausdach betritt der Besucher "Sinnliche Gärten". Trifft auf Liebespaare im "Alten Park mit Teich" und drei Grazien in den "Sommerwonnen". In die Illusion hat sich ganz real die Gegenwart ins Bild gedrängt. "Die hat niemand eingeladen und sie ist nackt und bloß", erklärt Valentina Vaganova. Als kleines grünes Männchen, das sich hinter Buschwerk und Blättern versteckt.

    Info Öffnungszeiten: Mo., Di., Do. 8-12 Uhr und 14-16 Uhr; Mi. 14-18 Uhr und Fr. 8-13 Uhr (bis 30. März)

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    KQ-DAILY | AUSSTELLUNGEN

    Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Süßen e.V.

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